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Was verbirgt sich hinter diesem Begriff?
Die traditionelle Großfamilie mit drei Generationen unter einem Dach kommt nur noch sehr selten vor. Junge Familien wohnen meistens allein und häufig noch an einem anderen Wohnort als ihre Eltern. Zunehmend gibt es auch Alleinerziehende. So werden die Familien kleiner und damit auch um viele Möglichkeiten ärmer. Kinder haben vielleicht keine Gelegenheit, von älteren Menschen umsorgt zu werden, von ihrem Wissen zu profitieren, ihre Liebe und Geduld zu erfahren oder auch Rücksicht zu lernen im Umgang mit älteren, nicht mehr gesunden Menschen. Junge Eltern und Alleinerziehende können leicht ungeduldig werden, wenn sie mit der alleinigen Betreuung überfordert sind. Sie sind dann zeitweilig nicht imstande, ihren Kindern gerecht zu werden. Die Älteren wiederum leiden vielleicht unter dem Gefühl der Isolation und dem Gefühl, nutzlos zu sein.Sie sehen ihre eigenen Enkel (falls überhaupt vorhanden) nur wenige male im Jahr und würden doch gern Kinder um sich haben.
Hier setzt unser Vorhaben an. Warum können nicht aktive ältere Menschen Kinder umsorgen, ohne mit ihnen verwandt zu sein? Wer sich einbringen möchte, zum Wohle von Kindern und deren Eltern, und auch zur eigenen Freude, der kann über uns junge Familien kennen lernen, die sich freuen würden, wenn ältere Menschen bereit wären, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.
Bei unserem ersten Treffen zu diesem Thema gab es eine große Nachfrage! Damit die neue Begegnung der Generationen erfolgreich verläuft, gehen wir von folgenden Voraussetzungen aus:- Die Älteren machen ein Angebot. Sie entscheiden, wie weit/ oft sie sich einbringen möchten. Man sollte das ganz gelassen angehen. Man muss nicht mit den Kindern in den Zoo oder Safaripark fahren. Es reicht, da zu sein: vorlesen, spielen, zuhören, zum Spielplatz gehen, bei den Hausaufgaben helfen…….
- Das Kennenlernen soll unverbindlich und locker erfolgen.
- Gegenseitige Sympathie ist Voraussetzung. Man kann auch einen „Rückzieher" machen, ohne jemanden zu kränken
- Die Kinder müssen den Kontakt auch wollen (nicht nur die Eltern) und „Ja“ zum älteren Menschen sagen
- Für alle Fragen, auch für Sorgen und Probleme, gibt es einen Ansprechpartner im „Bündnis für Familien“.
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung ! Hella Hespe Tel.05724/6101 oder Regine Krömer Tel. 05724/399380
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